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Kalligrafie „Shoaku Makusa"

Kakemono, Unikat, mit Box, 200 x 38 cm
Artikelnummer: 6453
  • Höhe 200 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

350,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Vier kraftvolle Schriftzeichen füllen die Bildfläche in einem einzigen, souveränen Schwung: 諸悪莫作 – „Shoaku Makusa" – ein zentraler Leitsatz des Buddhismus, der sinngemäß bedeutet: „Tue kein Böses." In der Tradition des Zen ist dieser Satz weit mehr als eine moralische Mahnung; er gilt als Ausdruck der inneren Haltung, aus der rechtes Handeln von selbst entsteht. Die Pinselführung ist wuchtig und zugleich von großer Leichtigkeit, jeder Strich zeugt von Sicherheit und jahrelanger Übung.

Das Werk trägt Signatur und Stempel von Hashimoto Gyōin (橋本凝胤), einem bedeutenden buddhistischen Mönch und Gelehrten der Showa-Zeit, der auch als Kalligraf hervorgetreten ist. Entstanden auf Papier, wird das Kakemono durch eine signierte Holzbox ergänzt, was seinen dokumentarischen und sammlungswürdigen Charakter zusätzlich unterstreicht.

Die Kombination aus unmittelbarer Ausdruckskraft, spiritueller Tiefe und historischer Bedeutung macht dieses handgeschriebene Unikat zu einem außergewöhnlichen Stück für Liebhaber japanischer Kalligrafie und Zen-Kultur.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Hashimoto Gyōin
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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