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Springender Karpfen im Wasser

Kakemono, Unikat, 190 x 60 cm
Artikelnummer: 6168
  • Höhe 190 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Yoshida Toho

380,00 €

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Artikelbeschreibung

Mit weit aufgerissenem Auge und angespannter Muskulatur durchbricht ein einzelner Karpfen die Wasseroberfläche, sein Körper elegant gebogen, während feine Barteln vom Maul herabhängen. Die präzise ausgearbeitete Schuppenzeichnung in warmen Gold- und Brauntönen steht im reizvollen Kontrast zur transparenten, nur angedeuteten Wasserfläche im Hintergrund. 

 Der Karpfen zählt zu den beliebtesten Motiven der japanischen Malerei: Er steht für Ausdauer, Mut und den erfolgreichen Aufstieg gegen alle Widerstände, eine Symbolik, die sich besonders in der Darstellung des springenden oder gegen die Strömung kämpfenden Fisches zeigt. 

 Das Gemälde trägt Signatur und Stempel von Yoshida Toho und entstand in der Meiji-Zeit. Auf Seide gemalt und mit einer Jikusaki aus Knochen versehen, verkörpert dieses handgemalte Unikat mit seiner lebendigen Bewegung und feinen Maltechnik ein zeitloses Glückssymbol japanischer Kunst.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Yoshida Toho
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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