Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Kissako – Genieße deinen Tee

Kakemono, Unikat, 115 x 32 cm
Artikelnummer: 6295
  • Höhe 115 cm
  • Breite 32 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

770,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Mit bezaubernder Schlichtheit lädt dieses japanische Kakemono dazu ein, den Moment des Teegenusses bewusst zu erleben. Es zeigt in freien, fließenden Pinselstrichen eine stilisierte Teeschale begleitet von dem klassischen Zen-Ausdruck „Kissako“ („喫茶去“), der wörtlich bedeutet: „Trinke einfach deinen Tee“ – ein bekannter Ausspruch, der tief in der Zen-Philosophie verwurzelt ist und uns daran erinnert, den Alltag bewusst wahrzunehmen.

Das Werk stammt von Iwasaki Hajin, einem Künstler und Zen-Priester der Zenrin-Tempelschule, der sein Handwerk bei dem renommierten Meister Kobayashi Kokei erlernte. Gemalt auf edlem Papier und ergänzt durch Jikusaki aus Holz, vereint das Bild in sich meditative Ruhe und zugleich eine lebendige Dynamik. Der minimalistische Stil lässt Raum für persönliche Reflexion und lädt dazu ein, den eigenen Weg zur inneren Gelassenheit zu finden.

Ideal für Teezeremonien oder Räume, die der Meditation und Achtsamkeit gewidmet sind, bietet dieses Kakemono nicht nur ästhetischen Genuss, sondern auch einen täglichen Impuls, den gegenwärtigen Augenblick bewusst und wertschätzend zu erfahren. Ein wertvolles Stück japanischer Zen-Kultur, das die Einfachheit des Lebens feiert und spirituelle Tiefe mit künstlerischer Ausdruckskraft verbindet.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Iwasaki Hajin
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen