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Skizzenhafte Teeschale mit Kalligrafie (Haiga)

Kakemono, Unikat, mit Box, 130 x 66 cm
Artikelnummer: 6166
  • Höhe 130 cm
  • Breite 66 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Suzuki Ishioko

475,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Mit lockerer, fast karikaturhafter Pinselführung sind hier eine Teeschale und ein kleines Gefäß skizziert, begleitet von locker hingeworfenen Schriftzeichen in sehr freier, kursiver Kalligrafie. 

Dieser reduzierte, humorvolle Malstil wird als Haiga bezeichnet – eine Bildform, die eng mit der Haiku-Dichtung verwandt ist und Bild sowie Text zu einer spielerischen Einheit verschmelzen lässt. Die Leichtigkeit der Linienführung steht im Kontrast zur tiefen Bedeutung, die der Teezeremonie in der japanischen Kultur zukommt, und verweist mit einem Augenzwinkern auf die stille Freude am gemeinsamen Teetrinken. 

Solche Werke waren häufig unter Teemeistern und ihren Schülern als persönliche, informelle Kunstwerke beliebt. Das Werk trägt Signatur und Stempel von Suzuki Ishioko und entstand in der Shôwa-Zeit. Auf Papier gemalt und mit einer Jikusaki aus Keramik versehen, ist dieses handgemalte Unikat ein charmantes, unkonventionelles Kakemono für Freunde der Teekultur.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Suzuki Ishioko
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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