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Zarte Pfingstrose im leisen Licht

Kakemono, Unikat, 198 x 48 cm
Artikelnummer: 6324
  • Höhe 198 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

270,00 €

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Artikelbeschreibung

Mit ruhiger Eleganz entfaltet sich auf diesem Kakemono aus der Showa-Zeit eine Pfingstrose, deren Blüte in feiner Tuschetechnik lebendig wird. Die monochrome Ausführung auf hochwertigem Papier lenkt den Blick auf die nuancierte Pinselführung und das subtile Spiel von Hell und Dunkel. Durch die Reduktion auf das Wesentliche erhält das Motiv eine meditative Qualität, die den Betrachter zum Innehalten einlädt.

Die klar gesetzten Linien und zarten Verläufe fügen sich zu einer harmonischen Komposition, die sowohl die natürliche Anmut der Pfingstrose als auch die typisch japanische Ästhetik der Leere zum Ausdruck bringt. Die Jikusaki aus Knochen unterstreichen die Wertigkeit und traditionelle Verarbeitung dieses Einzelstücks.

Dieses Werk ist ein stilvoller Begleiter für Räume, die Ruhe und zeitlose Schönheit ausstrahlen sollen. Es spricht Liebhaber traditioneller japanischer Malerei ebenso an wie Sammler, die in ihrer Kunst die Balance von Einfachheit und Ausdruckskraft schätzen.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Tanaka Kakashi
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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