Drei Freunde des Winters
Kakemono, Unikat, 168 x 49 cm
Artikelnummer:
6269
- Höhe 168 cm
- Breite 49 cm
- Artikel-Typ Kakemono
- Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
- Jikusaki Knochen
- Material Honshi Seide
- Technik Handmalerei
- Unikat Ja
Artikelbeschreibung
Dieses beeindruckende, handgemalte Kakemono aus der Meiji-Zeit vereint drei bedeutende Symbole der japanischen Ästhetik und Philosophie: Bambus, Kiefer und blühende Pflaumenzweige. Gemeinsam stehen sie in der traditionellen Kunst für Beständigkeit, Widerstandskraft und Erneuerung – Eigenschaften, die besonders in der kalten Jahreszeit geschätzt werden.
Der Künstler hat diese Elemente mit meisterhafter Pinselkunst auf feiner Seide eingefangen, wobei das Zusammenspiel von kräftigem Schwarz und zarten Blüten ein harmonisches Gleichgewicht schafft. Die reduzierte Farbpalette und die nuancierte Pinselführung verleihen dem Werk eine subtile Eleganz und Tiefe.
Die Jikusaki aus edlem Knochen runden die Komposition stilvoll ab und unterstreichen die hohe Handwerkskunst dieser traditionellen japanischen Hängerolle. Ein authentisches Unikat aus der Meiji-Zeit, das eine besondere Atmosphäre von Ruhe und Naturverbundenheit vermittelt.
Dieses Kakemono eignet sich nicht nur als hochwertiges Sammlerstück, sondern auch als stilvolle Wanddekoration mit historischem Charme.
Oft nachgefragt
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Yoda Chikoku
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.