Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Hotei unter der Kiefer

Kakemono, Unikat, 200 x 53 cm
Artikelnummer: 4227
  • Höhe 200 cm
  • Breite 53 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

160,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Mit rundem, kahlem Kopf, breitem Lächeln und weit geöffnetem Gewand erscheint in diesem Kakemono Hotei, einer der sieben Glücksgötter Japans und Sinnbild für Zufriedenheit, Großzügigkeit und Lebensfreude. Eine Hand hebt er auffordernd nach oben, während die andere in seinem üppigen Bauch ruht – eine Geste, die seine unbeschwerte, gutmütige Natur unterstreicht. Hinter ihm erhebt sich eine knorrige Kiefer, deren Nadeln in feinen, dichten Kreisen angedeutet sind. 

Als Symbol für Langlebigkeit und Beständigkeit ergänzt der Baum die Bedeutung der Figur auf ideale Weise, da beide Motive – Hotei und Kiefer – traditionell Glück, Gesundheit und ein langes Leben verheißen. Darstellungen Hoteis zählen zu den beliebtesten Motiven der japanischen Volksmalerei und wurden häufig zu festlichen Anlässen wie Neujahr aufgehängt. Für Sammler, die sich für die sieben Glücksgötter oder heitere, volkstümliche Motive interessieren, ist dieses Kakemono eine fröhliche und bedeutungsvolle Wahl.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen