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Jurojin auf Wolken

Kakemono, Unikat, 197 x 47 cm
Artikelnummer: 4420
  • Höhe 197 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

140,00 €

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Artikelbeschreibung

Jurojin gehört zu den sieben Glücksgöttern der japanischen Mythologie und steht für ein langes, erfülltes Leben. In diesem Kakemono erscheint er als hochgewachsene, bärtige Gestalt mit kahlem Kopf und schlichtem hellem Gewand, die Arme in weiten Ärmeln verborgen und auf Wolken stehend dargestellt. 

Die zurückhaltende Farbgebung und die ruhige, aufrechte Haltung der Figur unterstreichen den würdevollen Charakter des Gottes. Anders als in manchen Darstellungen, in denen Jurojin von Hirsch oder Kranich begleitet wird, konzentriert sich dieses Werk ganz auf die Figur selbst und lässt ihr dadurch besonderes Gewicht. 

Bilder der sieben Glücksgötter, insbesondere Einzeldarstellungen wie diese, wurden traditionell zu festlichen Anlässen wie dem Neujahrsfest aufgehängt, um Wohlstand und ein langes Leben zu erbitten. Für Sammler japanischer Mythologie oder Liebhaber klassischer Götterdarstellungen ist dieses Kakemono eine stimmungsvolle und bedeutungsvolle Wahl.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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