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Jurojin mit Kranich der Langlebigkeit

Kakemono, Unikat, 183 x 52 cm
Artikelnummer: 6205
  • Höhe 183 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kano Shunobu

330,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Mit wallendem weißen Bart, hoch aufragender Stirn und einem Stab in der Hand erscheint Jurojin, einer der sieben Glücksgötter, in zurückhaltender Tuschemalerei mit feinen Farbakzenten. Begleitet wird er von einem Kranich, dessen rötlicher Scheitel den einzigen kräftigen Farbtupfer im Bild setzt und der ebenso wie Jurojin selbst für langes Leben und Weisheit steht. Die reduzierte, souveräne Linienführung und der bewusste Verzicht auf ausufernde Details lenken den Blick ganz auf die Gestalt des Gelehrten und sein Begleittier. 

Das Gemälde trägt Signatur und Stempel von Kano Shunobu und entstand in der Meiji-Zeit. Auf Seide gemalt und in eine Umrandung mit Blütenrankenmuster montiert, zählt dieses handgemalte Unikat zu den beliebten Glücksmotiven der japanischen Malerei. 

Bitte beachten Sie, dass der Sekundärstoff der Einfassung altersbedingt fragil ist und mit Vorsicht gehandhabt werden sollte.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Kano Shunobu
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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