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Kalligrafie "Amaterasu"

Kakemono, Unikat, mit Box, 165 x 39 cm
Artikelnummer: 4528
  • Höhe 165 cm
  • Breite 39 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox Ja
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

140,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Wer sich mit der Mythologie Japans beschäftigt, kennt Amaterasu als die Sonnengöttin des Shinto und eine der zentralen Gestalten der japanischen Schöpfungserzählung. Diese Kalligrafie greift ihren Namen in kraftvollen, fließenden Pinselzügen auf und macht ihn selbst zum künstlerischen Motiv. Die Zeichen sind im Sōsho-Stil, der Kursivschrift der japanischen Kalligrafie, ausgeführt. 

Einzelne Striche gehen ineinander über, sodass eine dynamische Bewegung entsteht, die dem Betrachter die Energie und Bedeutung des geschriebenen Wortes unmittelbar vermittelt. Gerade bei religiösen oder mythologischen Begriffen wählten Kalligrafen häufig einen besonders lebendigen Duktus, um der Aussage zusätzliches Gewicht zu verleihen. 

Das Kakemono kommt in einer eigenen Holzbox, die zur sicheren Aufbewahrung und zum Schutz der Bildrolle dient. Für Sammler japanischer Kalligrafie oder Liebhaber shintoistischer Symbolik ist dieses Werk eine reizvolle Ergänzung, die sich sowohl durch ihren Inhalt als auch durch ihre gestalterische Qualität auszeichnet.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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