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Kalligrafie "Frühlingswind"

Kakemono, Unikat, 200 x 52 cm
Artikelnummer: 5493
  • Höhe 200 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

220,00 €

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Artikelbeschreibung

Ein kraftvoll gesetztes Schriftzeichen mit begleitendem Siegel füllt dieses Rollbild und trägt die Bedeutung „Frühlingswind“ – ein Bild, das mehr an Bewegung und Stimmung als an eine konkrete Jahreszeit denken lässt. 

Der Pinselduktus wechselt zwischen breiten, satten Flächen und schnelleren, dünneren Linien, sodass der Charakter selbst etwas Wehendes, Bewegtes bekommt, das dem Bildthema entspricht. Der Begriff „Frühlingswind“ steht in der japanischen Dichtung häufig für einen sanften, erneuernden Einfluss, der Veränderung und neues Wachstum ankündigt, ohne dabei aufdringlich zu wirken. 

Als einzelnes, kraftvolles Schriftzeichen eignet sich dieses Kalligraphie-Rollbild gut für einen reduziert gestalteten Raum, in dem die Kunst der Kalligraphie für sich selbst wirken soll.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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