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Hirsch und Kalligrafie

Kakemono, Unikat, 119 x 64 cm
Artikelnummer: 6305
  • Höhe 119 cm
  • Breite 64 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

310,00 €

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Artikelbeschreibung

Zart und ausdrucksstark zugleich präsentiert sich dieses elegante japanische Kakemono aus der Meiji-Zeit. In subtiler Schlichtheit fängt das Bild die grazile Silhouette eines Hirsches ein, der seinen Kopf neugierig und aufmerksam wendet. Durch den reduzierten Einsatz von Farbe und die leichte, fast flüchtige Pinselführung entsteht eine Atmosphäre stiller Eleganz und poetischer Tiefe, typisch für die klassische japanische Malerei.

Begleitet wird das Motiv von kunstvoller Kalligrafie, deren fließende Linien und sanft geschwungene Schriftzüge harmonisch mit der anmutigen Erscheinung des Hirsches korrespondieren. Die Verbindung von Bild und Schrift verleiht dem Werk einen besonderen meditativen Charakter und eröffnet zugleich Spielraum für persönliche Reflexionen und Interpretationen.

Komplettiert durch stilvolle Jikusaki aus Holz, ist dieses handgemalte Kakemono eine feinsinnige Bereicherung für jede Inneneinrichtung. Liebhaber japanischer Kunst und Kalligrafie, sowie alle, die ruhige, ästhetisch anspruchsvolle Werke schätzen, werden an diesem authentischen Stück dauerhaft Freude finden. Ein zeitlos schönes Objekt, das Räume mit stiller Harmonie und kultureller Tiefe erfüllt.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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