Kakemono Wilde Gans im Schilf unter blassem Mond
Unikat — dieses Werk existiert nur ein einziges Mal.
- Entstehungszeit:
- Meiji (1868–1912)
- Maße (Höhe x Breite):
- 200 x 47 cm
- Artikelnummer:
- 3851
Dieses Stück ist verkauft.
Verkauft – nicht mehr erhältlich
Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.
Mehr Artikel aus der Kategorie TiereAlle Japanische Malerei-Unikate
Neue Unikate zuerst sehen
Jede Lieferung aus Japan zeigen wir zuerst im Newsletter – bevor die Stücke in den Suchergebnissen auftauchen.
Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Tanaka Koga
Wilde Gans im Mondlicht
Kakemono, Unikat, 185 x 64 cm
290,00 €

Nakahama Tsuru
Bunter Vogel im Rosengarten
Kakemono, Unikat, 174 x 50 cm
1.290,00 €

Kalligraphie: Affenschrei und Wildgänse
Kakemono, Unikat, 145 x 34 cm
180,00 €

Reiher unter Kirschblütenzweig
Kakemono, Unikat, 182 x 46 cm
140,00 €

Dame unter Glyzinienblüten
Kakemono, Unikat, 200 x 50 cm
210,00 €

Welpe im Abendrot unter Kiefern
Kakemono, Unikat, mit Box, 200 x 39 cm
210,00 €

Koyama Setsurei
Weißer Reiher zwischen Blüten und Schilf
Kakemono, Unikat, mit Box, 195 x 54 cm
720,00 €

Mori Ippo
Fischerhütten im Mondschein
Kakemono, Unikat, 180 x 53 cm
290,00 €
Details zu dem verkauften Stück
- JikusakiKnochen
- Material HonshiPapier
- MotivTiere
- TechnikHandmalerei
Artikelbeschreibung
Eine wilde Gans mit gesenktem Hals und wachsamem Blick steht zwischen schlanken Schilfhalmen, während im Hintergrund ein blasser Mond durch dünnen Dunst schimmert – ein klassisches Motiv der herbstlichen Vogel-und-Blumen-Malerei, das Stille und Wachsamkeit zugleich vermittelt und eine leise, herbstliche Stimmung heraufbeschwört.
Wildgänse gelten in der ostasiatischen Symbolik als Boten der Treue und des familiären Zusammenhalts, da sie in festen Formationen ziehen und ihrem Partner ein Leben lang verbunden bleiben. Die feine, fast naturkundlich präzise Gefiedermalerei steht im reizvollen Kontrast zum locker skizzierten Schilf und dem zart lavierten Mond, was der Komposition zusätzliche Lebendigkeit verleiht.
Das Bild entstand in der Meiji-Zeit auf Papier und trägt Achsenenden aus Knochen. Als handgemaltes Unikat verbindet dieses Kakemono naturkundliche Genauigkeit mit der stillen Poesie klassischer japanischer Tuschmalerei und ist ein Blickfang für Sammler von Vogeldarstellungen und herbstlichen Motiven. Herbstliche Vogelmotive wie dieses wurden traditionell in der kälteren Jahreszeit in der Tokonoma-Nische gezeigt.







