Kakemono Wasserfall mit Kiefer über dunstigen Hügeln
Unikat — dieses Werk existiert nur ein einziges Mal.
- Entstehungszeit:
- Shôwa (1926–1989)
- Maße (Höhe x Breite):
- 150 x 49 cm
- Artikelnummer:
- 3705
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Details zu dem verkauften Stück
- JikusakiHolz
- Material HonshiPapier
- MotivLandschaft
- TechnikHandmalerei
Artikelbeschreibung
Aus einer zerklüfteten Felsspalte stürzt das Wasser in mehreren feinen Schleiern in die Tiefe, meisterhaft mit verdünnter Tusche in zarten Grautönen wiedergegeben. Am Fuß des Wasserfalls wächst eine knorrige Kiefer, deren dunkles Nadelwerk einen wirkungsvollen Gegenpol zur Helligkeit der herabstürzenden Gischt bildet. Dahinter verlieren sich sanfte Hügelketten im Dunst, sodass der Bildraum in die Tiefe zu atmen scheint.
Diese Art der Landschaftsmalerei folgt der klassischen Suiboku-Tradition, bei der allein durch die Abstufung der Tuschetöne Licht, Nebel und Bewegung erzeugt werden. Die Signatur und das rote Siegel am unteren Bildrand verweisen auf einen geübten Malermeister, der mit wenigen, gezielt gesetzten Linien und Lavuren eine ganze Naturszenerie heraufbeschwört, ohne sie im Detail auszuformulieren.
Die Malerei auf Papier ist in eine ruhige, graugrüne Seidenbordüre mit zartem Blattmuster eingefasst und stammt aus der Shôwa-Zeit. Wasserfälle gelten in Japan seit jeher als Sinnbild für Reinigung und die stetige Kraft der Natur, und dieses Rollbild überträgt diese Symbolik auf eindrucksvolle Weise in eine stille, meditative Bildsprache, die sich hervorragend als besonderer Blickfang für einen Tokonoma oder eine ruhige Wohnecke eignet.





