Kakemono Kalligrafie eines Zen-Koans
Unikat — dieses Werk existiert nur ein einziges Mal.
- Entstehungszeit:
- Shôwa (1926–1989)
- Maße (Höhe x Breite):
- 200 x 50 cm
- Artikelnummer:
- 4991
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Details zu dem verkauften Stück
- JikusakiHolz
- Material HonshiPapier
- MotivBuddhismus und Zen, Kalligrafie
- TechnikHandmalerei
Artikelbeschreibung
Mit wenigen, kraftvoll gesetzten Pinselstrichen füllen mehrere große Schriftzeichen die Bildfläche dieses Kakemono nahezu vollständig aus. Der fließende, leicht kursive Duktus der Kalligrafie verrät eine geübte Hand und lässt die einzelnen Zeichen ineinander übergehen, als seien sie in einem einzigen, ungebrochenen Atemzug niedergeschrieben worden.
Inhaltlich handelt es sich um einen Koan aus dem Zen-Buddhismus, der sinngemäß besagt: „Es zu benennen heißt, die Wahrheit zu verfehlen.“ Diese paradoxe Weisheit erinnert daran, dass die letzte Wirklichkeit sich jeder sprachlichen Festlegung entzieht – ein Gedanke, der in der Zen-Praxis zur Meditation und zum Loslassen starrer Begriffe anregen soll und der Kalligrafie so eine tiefere, über die reine Ästhetik hinausgehende Bedeutung verleiht.
Geschrieben wurde das Werk von Hand auf Papier und stammt aus der Shôwa-Zeit. Die Bildrolle besitzt Jikusaki aus Holz und ist ein stimmungsvolles Objekt für alle, die sich für Zen-Philosophie und die Kunst der japanischen Kalligrafie begeistern.




